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Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie wissen, beschäftigt sich die Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. in ihrem Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedienschutz seit kurz nach der Jahrtausendwende auch intensiv mit dem Thema Handy. Dabei versuchte sie nicht nur, Informationen und Tipps zu entwickeln, sondern ging auch offensiv mit Mobilfunkunternehmen um. In diesen Arbeitsprozessen konnten kinder- und jugendschutzrelavante Fragestellungen in das Blickfeld der Wirtschaft gerückt werden. Im Vorjahr hat sich die Branche einer Selbstverpflichtung gestellt. Nun gibt es wichtige Jugendschutzergebnisse, an denen auch die Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. mitgewirkt hat.
Kostenlose Jugendschutzhotline und Informationsinternetplattform mit Unterstützung der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.
Die vor einem Jahr durch führende Mobilfunkanbieter in Deutschland sowie die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V. (FSM) gezeichnete Selbstverpflichtung für mehr Jugendschutz im Mobilfunk wurde erfolgreich umgesetzt. Die umgesetzten Maßnahmen umfassen neben einem stärkeren Informationsangebot von Jugendschutzangeboten für Kinder und Jugendliche eine optionale Internetsperre und unter der Mobilfunkkurzwahlnummer 22988 eine kostenfreie Jugendschutz-Hotline, die Auskunft zu Jugendschutzoptionen und –tarifen gibt.
Mit der Website www.jugend-und-handy.de haben die Mobilfunkunternehmen und die FSM in Kooperation mit Klicksafe und der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. zudem ein Informationsportal rund um das Thema Jugendschutz im Mobilfunk geschaffen.
Die freiwillige Selbstverpflichtung zu einem verbesserten Jugendschutz im Mobilfunk stellt das Ergebnis eines „Runden Tisches“ zum Thema Jugendschutz und Prävention im Internet und Mobilfunk dar, der sich im Frühsommer 2006 auf Initiative des rheinland-pfälzischen Bildungs- und Jugendministeriums konstituiert hatte.
Die beteiligten Mobilfunkunternehmen sind Debitel, E-Plus, Mobilcom, Talkline, T-Mobile, Telefonica O2 und Vodafone. Die Selbstverpflichtung und die darin enthaltenen Maßnahmen zur Aufklärung sowie Förderung der Medienkompetenz wurden bereits letztes Jahr in einem Beschluss der Jugendministerkonferenz der Bundesländer ausdrücklich begrüßt.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Isabell Rausch-Jarolimek, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V., Tel. 030 – 24 04 84 48, E-Mail: rausch-jarolimek@fsm.de
Vielen Dank für Ihr Interesse
Arnfried Böker Geschäftsführer der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. Magdeburg, den 17.10.2008
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