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Unser erstes Treffen fand am 7.4.2008 im Jugendclub Heudeber im Landkreis Harz statt. Zunächst ging es darum, sich miteinander bekannt zu machen. Verschiedene Kennenlernspiele wurden ausprobiert. Außerdem wurden Spiele durchgeführt, in denen die Jungs einerseits ihrem Bewegungsdrang nachgehen konnten. Andererseits wurde ein Grundstein gelegt, dass die Jungs eine Spielatmosphäre erleben, in der es weniger um das Schlechtmachen der Mitspieler geht, sondern um das gemeinsame Erlebnis und die gemeinsame Herausforderung.
Gegenstände wurden durch den Raum geworfen, aber eben so, dass das anfängliche lustige Chaos durch eine Spielregel zielgerichtet eine Ordnung erfährt. Eine weitere Regelveränderung führt das Spiel in ein Gruppenhandeln.
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Stuhltanz ist ein bekanntes Spiel. Zwei Jungs wollten es eigentlich gar nicht erst spielen, ließen sich aber von der Gruppe umstimmen. Nach dem Spiel reflektierten wir, für wen das Spiel Spaß macht, für wen nicht und warum.
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Gern ließen sich die Jungs auf eine für sie neue Variante ein. Es ging in dieser darum, dass nicht Menschen weniger werden, sondern die Teppichreste (die wir statt der Stühle benutz haben). Ziel war, bei Musikstopp mit allen auf möglichst wenig Fläche zu stehen, ohne, dass ein fuss den normalen Boden berührt.
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Ähnlich spielten die Jungs weiter. Sie lernten mit Hilfe von Spielregeln mit ihren Händen auf den Tisch zu klopfen und sich dabei auf die anderen Mitspieler zu konzentrieren. Eine an diesem Tag noch nicht vorhandene Stille trat ein. Bei einem nächsten Spiel ging es neben der Konzentration um Schnelligkeit. Halli Galli ist eine Herausforderung für Auge- und Handkoordination. Außerdem bricht dieses Spiel die große Anspannung aus dem vorangegangenen Spiel wieder etwas auf. Ligretto war wieder etwas für den Kopf. Insgesamt hatten die Jungs die Möglichkeit, verschiedene Fähigkeiten zu nutzen und die Erfahrung zu machen, dass nicht nur der körperlich Beste etwas zu Stande bringt. Andererseits machten die jungs die Erfahrung, dass es auch Varianten gibt, in denen der Spass im Miteinander statt Gegeneinander liegt.
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